Presseschau 27.10.2008
Eigentlich hatte ich mir ja durchaus vorgenommen auf diesem Blog mehr zu posten als alle paar Wochen mal ein albernes Youtube-Video oder ähnliches. Hin und wieder eine Film-, Buch-, oder Plattenrezension oder so, aber wie ich recht schnell feststellen musste, braucht man ziemlich viel Elan um überhaupt *Irgendwas* für so einen Blog zu tun, zumal, wenn man sowieso keine Leser hat(?) und keinen Internetanschluss besitzt. Entweder das, oder ich bin einfach unglaublich faul. Ja, das könnte durchaus sein. Aber irgendwann kommt hier schon noch was sinnvolles von mir. Um dennoch mal etwas Content zu veröffenlichen, hier eine neue Rubrik, nämlich ein paar lesenswerte Online-Artikel der letzten Tage. Schwerpunkt liegt dieses Mal – wie sollte es anders sein in diesen Tagen – auf der amerikanischen Präsidentschaftswahl. Warum? Nun, weil – wie lächerlich wir doch so wahnsinnig kultivierten Europäer dieses ganze Brimborium doch finden mögen – die Wahl des nächsten mächtigsten Mannes der Welt vielleicht doch irgendwie ein bisschen wichtig ist.;)
RS: Make-Believe Maverick – The Real John McCain
klärt über eine Frage auf, die seltsamerweise bislang kaum jemand gestellt hat: “Who is John McCain?” Die Antwort in kurz: Ein hitzköpfiger Opportunist mit einem Daddy-Komplex, der mit dem von George W. durchaus vergleichbar sein dürfte. Ziemlich erschreckend wenn man bislang immer nur von “Kriegsheld” und “Maverick” gehört hat.
NY Mag: Why would Sarah Palin ever leave Wasilla?
Ich weiß nicht, ob man zu dieser Frau Worte verlieren muss oder ob nicht ungläubiges Staunen die einzig adäquate Antwort ist. Diese Beschreibung des einst von ihr regierten Städtchens ist dennoch recht interessant zu lesen.
NY Mag: The Next New Deal
über die Aufgaben die vor Barack Obama stehen, und den Übergang vom Kampagnieren (das ist kein Wort, ne) zum Regieren.
FAZ: Dick Cheney – Spuren eines Monsters
Words fail me.
Und sonst so:
Ein leicht manisch wirkender Joss Whedon zur Lage der Nati… äh, seiner neuen Serie Dollhouse.
Stecke zwar immer noch tief im zweiten Teil seiner 3000seitigen Barock-Trilogie, aber freue mich nichtsdestotrotz auf Neal Stephenson’s neuestes Werk Anathem. .
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Dieser Eintrag wurde am Oktober 27, 2008 um 10:14 pm erstellt und unter literatur, politik, tv mit den Tags anathem, barack obama, dick cheney, dollhouse, john mccain, joss whedon, neal stephenson, sarah palin, us wahl abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst antworten oder einen Trackback Deiner eigenen Seite veranlassen.